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Gottesdienst 20.September

für den 20.09.2020 von Renate Langenheder

Liturgie als PDF zum download
Predigt als PDF zum download

Orgelvorspiel

Lit. Eröffnung

Im Namen Gottes, des Vaters
und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
Amen.

Unsre Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat

Begrüßung

Sehr herzlich grüße ich die Gemeinde unter den Corona-Bedingungen, an die wir uns inzwischen schon gewöhnt haben. Ich grüße auch alle, die den Gottesdienst im Internet verfolgen.

Sehr von Herzen hoffe ich, dass Sie hier angstfrei sitzen. Wir werden auch heute nicht singen, sondern ich werde die Lieder jeweils lesen, nachdem Barbara Walther die Melodie der Lieder am Anfang und am Schluß intoniert.

Grüßen wir einander mit den Worten, die uns das Wichtigste im Leben zusagen:

Der Herr sei mit Euch!
...
Wir sprechen Psalm 146,1-10 im Wechsel

Halleluja! Lobe den Herrn meine Seele!
Ich will den Herrn loben, solange ich lebe,
und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.
Verlasset euch nicht auf Fürsten;
sie sind Menschen, die können ja nicht helfen.
Denn des Menschen Geist muss davon,
und er muss wieder zu Erde werden;
dann sind verloren alle seine Pläne.

Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist,
der seine Hoffnung setzt auf den Herrn, seinen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat,
das Meer und alles, was darinnen ist;
der Treue hält ewiglich,
der Recht schafft denen, die Gewalt leiden,
der die Hungrigen speiset.
Der Herr macht die Gefangenen frei.
Der Herr macht die Blinden sehend.
Der Herr richtet auf, die niedergeschlagen sind.
Der Herr liebt die Gerechten.
Der Herr behütet die Fremdlinge
und erhält Waisen und Witwen;
aber die Gottlosen führt er in die Irre.
Der Herr ist König ewiglich,
dein Gott, Zion, für und für. Halleluja.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit Amen.

Eingangsgebet

Ein neuer Tag ist geworden und wir sind hier in der Kirche oder verfolgen den Gottesdienst in unseren Wohnungen.
Wir danken dir, gütiger Gott, für das Wunder des Lebens, das uns trägt durch die Zeit.
Wir danken dir für unsere Sinne, die uns Anteil geben an der Welt, danken dir für Hören Riechen Sehen Schmecken Fühlen.
Wir danken dir für alle Menschen, die uns umgeben
mit Liebe und Herzlichkeit, die uns versorgen,
wenn wir Hilfe brauchen.
Wir danken dir vor allem für deine Nähe, ewiger Gott,
die du uns zusagst in Jesus Christus.
Vergib, wenn wir manchmal annehmen,
wir allein seien die Meister unseres Lebens.
Vergib, wenn wir manchmal denken,
wir könnten die Welt nutzen und ausbeuten wie wir wollen und was wir sehen, sei uns auch zueigen.
Lehre uns neu, demütiger zu sein und unsere Ansprüche zu überdenken. Dies bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen

Wir hören als Evangeliumslesung den Predigttext.
Aufgeschrieben bei Lukas im 19, Kapitel, Vers 1-10

Evangelium Lk 19,1-10 (zugleich Predigttext)

Glaubensbekenntnis

Lied: 313,2+3

Predigt mit Lk 19, 1-10

Lied: 431, 1-3

Fürbitten

O Christus, in deinem Wort bist du einmal mehr zu uns gekommen, heute an diesem Ort.
In Zachäus hast du uns ermutigt, deine Nähe zu suchen und anzunehmen.
Ja, du bist uns verbunden durch Zeit und Raum und ewig, uns und allen Menschen, die über die Erde gehen. Wir wissen nicht wie das geschieht, aber dass es geschieht, das schreibst du uns ins Herz, Jesus Christus, Menschensohn.
Bleib stark in uns und nimm uns die Zweifel an deiner Nähe.

Stille

Wir sehen das Leid vieler Menschen und sind traurig,
dass es fortbesteht, gleichgültig betrachtet und bewußt verursacht wird.
Wir denken an die Menschen in den Lagern vor Europas Grenzen, haben vor allem die unfassbaren Vorgänge auf Lesbos vor Augen, die uns als Christen nur tief beschämen können.
Wir sehen das Elend der Menschen in Syrien, das fort und fort dauert, sehen das Leid so vieler, die hoffnungslos der Gewalt der Mächtigen ausgeliefert sind.Wir haben auch all jene vor Augen, die still leiden, in Einsamkeit, in Krankheit, in Überforderung hier bei uns, weil zu wenige wirklich aufmerksam hinsehen und Verantwortung übernehmen.

Stille

Wir sehen, wie unsere Welt leidet unter der Menschengier und der Sucht so vieler, sich die Welt anzueignen und sich gefügig zu machen.
Wir haben unserer Welt einen Stempel aufgedrückt,
den sie nicht verdient hat.
Könnten wir doch umkehren, Christus zu dir.
Könntest du doch unseren Blick auffangen,
wie einst den des Zachäus.
Ach würdest Du doch den Blick der vielen bannen und beruhigen und zentrieren auf dich.
Dich zu kennen, ist mehr als die Welt zu gewinnen.
Gib den Menschen, die sich zu dir bekennen,
Jesus Christus, Menschensohn, die Kraft,
glaubwürdig dich zu bezeugen, im Tun,
im Nachsprechen deines Wortes.

Stille

Lass uns nun in der Stille weiterbeten für Menschen und Situationen, die wir jetzt ganz persönlich vor Augen haben
Wir denken auch vor allem an unseren Pfarrer Thomas Ring, der für länger krank ist und unserer Fürbitte bedarf.



Sei nahe Herr, allen, die wir dir nannten und mach die Freiheit der Kinder Gottes an ihnen spürbar und an uns. Amen.

Lasst uns Jesu Worte beten, eins mit ihm:Vaterunser

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich…

Segenslied: 662,6

Ich möchte Sie und Euch ausdrücklich aufmerksam machen auf eine Spendenaktion des EineWelt Kreises in Billerbeck.
Ihr wißt alle um die katastrophale Situation der Flüchtlinge auf der Insel Lesbos.
Schon seit Jahren schreit es zum Himmel, wie an Europas Grenzen schutzsuchende Menschen vegetieren müssen. Nachdem das Lager Moria auf Lesbos abgebrannt ist, leben Zehntausende Kinder Frauen und Männer auf der Straße und haben buchstäblich nichts, auch wenn jetzt die Hälfte von ihnen in ein anderes Lager umzieht. Es bleibt eine Schande für Europa,
dass Europas Politiker keine Einigung finden, wie in unseren reichen Ländern Schutzsuchende aufgenommen und aus ihrem Elend befreit werden können. Zum Glück gibt es noch Freiwilligen-Organisationen, die den Menschen wenigstens ansatzweise vor Ort beistehen und sie versorgen. Aber weil Jammern ja nicht hilft, hat sich der Eine Welt Kreis in Billerbeck entschlossen, die SOS Kinderdörfer zu unterstützen.
Die Organisation ist auch jetzt in Lesbos vor Ort und hilft vor allem Kindern, die allein unterwegs sind. Ludwig Lürwer hat Handzettel vorbereitet, auf denen Ihr die Kto-Nummer der Hilfsorganisation und weitere Informationen erhalten könnt. Jeder Euro kommt unmittelbar bei den hilfebedürftigen Kindern an. Das ist zugesichert.
Im Foyer liegen die Handzettel aus. Außerdem habe ich den Zeitungsausschnitt an das rote Brett draußen geheftet, der sich auf diese Aktion bezieht.

Abkündigungen

Orgelnachspiel

Kollekten am Ausgang